Aufgeräumter Schreibtisch
Alltag

19 Tipps mit denen dein Zuhause immer ordentlich ist

Du wünschst dir, dass dein Zuhause ordentlich ist, aber aufräumen kommt dir lästig vor und dauert stundenlang? Du weißt nicht wo du anfangen und aufhören sollst und schon ist das Wochenende wieder rum? I feel you. Genauso ging es mir früher auch. Natürlich gibt es auch heute noch stressige Phasen, wo die ein oder andere Ecke bei mir zuhause nicht perfekt aufgeräumt ist. Aber mit den nachfolgenden Tipps schaffst du es immer eine Grundordnung zu haben ohne viel Zeit investieren zu müssen. Hört sich gut an? Let’s start!

1. Aufgeräumter Fußboden

Fangen wir mit deinem Fußboden an. Wenn du ihn freigeräumt hast, wirkt der ganze Raum gleich viel ordentlicher und du kannst vernünftig treten, wenn du mit dem Rest deiner Sachen wegräumst, ohne einen Hindernislauf veranstalten zu müssen.

2. Nimm immer etwas mit

So simpel es klingt so effektiv ist es auch. Wir wechseln zigmal am Tag die Räume. Wenn du dir also selbst die Regel auferlegst, dass du dich jedes mal, bevor du einen Raum verlässt, noch einmal darin umsiehst und dich fragst „Was gehört in einen anderen Raum?“, kann erst gar kein Chaos entstehen. Außerdem wirst du diese Art des Aufräumens nicht als zusätzlichen Aufwand empfinden, da du sowieso den Raum wechselst und einfach nur nicht mit leeren Händen gehst. So landen alle Dinge wieder schnell an den Orten, wo sie hin gehören.

3. Starte dort, wo du den größten Erfolg siehst

Wo starten wir denn mit dem Aufräumen? Die Antwort wird dir gefallen. Beginne dort, wo du in kürzester Zeit am meisten bewirken und damit schnell den größten Erfolg sehen kannst. Das motiviert dich weiter zu machen. Du kannst z. B. erst die Fenster putzen, bevor du dich der Unordnung in deinem Kleiderschrank widmest oder den Wocheneinkauf in den Kühlschrank räumen bevor du die Spülmaschine ausräumst.

4. Schnapp dir einen Wäschekorb

Falls dein Zuhause bereits im Chaos versunken sein sollte und du akute Hilfe brauchst, kriegen wir auch das hin. Nimm dir als erstes den Raum vor, der am schlimmsten aussieht. Als Hilfsmittel benötigst du nur einen Wäschekorb. In diesem landen jetzt alle Sachen, die nicht in den Raum gehören. Wenn der Korb voll ist, verteilst du die darin liegenden Sachen auf die Räume und Plätze, wo sie eigentlich hingehören. Wiederhole den Gang mit dem Wäschekorb so lange, bis nur noch Dinge in dem Zimmer sind, die auch wirklich dort hin gehören.

5. Ein fester Platz für jedes Teil

Du hast es eben schon ein paar mal gelesen. Das ist meine goldene Regel. Wenn du sie verinnerlicht hast, wird Aufräumen wirklich zum Kinderspiel. Sie heißt: Jeder Gegenstand hat einen festen Platz. Warum solltest du Dingen einen festen Platz zuweisen? Einfache Frage, einfache Antwort. Weil du sie dann immer dort hin zurück räumen kannst und nicht erst überlegen musst, wo du jenes oder welches Teil denn jetzt verstaust. Gerade Dinge die du oft suchst, wie vielleicht deinen Schlüssel, eine Taschenlampe, das Paketband oder jeden anderen beliebigen Gegenstand, den du öfter suchst sollten unbedingt einen festen Platz bekommen. Die Zeit, die du dadurch sparst, kannst du nämlich mit viel schöneren Aktivitäten füllen.

Jetzt denkst du sicher „Aber ich brauche viele Dinge jeden Tag“. Absolut richtig, deswegen kannst du diesen Teilen einen solchen festen Platz zuweisen, an dem du sie täglich siehst und ohne Probleme erreichen kannst. Es geht nur darum, dass sie nicht in der Gegend umherfliegen, du sollst dich in deinen eigenen vier Wänden aber nicht einschränken müssen um Ordnung zu haben.

Wenn wir von Dingen sprechen, die wir täglich nutzen, müssen wir auch über die sprechen, die wir nicht täglich nutzen. Was machen wir mit denen? Auch ihnen weist du einen festen Platz zu, wo du sie findest, wenn du sie brauchst, sie aber nicht ständig siehst, wie z. B. ein bestimmter Schrank oder eine Schublade. Aber nicht vergessen, sobald du so ein Teil benutzt hat, kommt es auch an diesen Platz zurück. Der eigentliche Game-Changer hierbei ist die Konsequenz, mit der du dich an diesen Tipp hältst. Das kann dir eine Menge Stress ersparen.

Wenn du das Ganze noch ein bisschen effizienter gestalten möchtest, kannst du Gegenstände auch gruppieren. Das heißt, dass du alle Sachen, die thematisch zusammen passen auch zusammen stellst. So fällt es dir leichter, dir die Plätze zu merken.

Wenn du möchtest, dass sich z. B. auch deine Kinder oder Gäste, die dir beispielsweise in der Küche helfen, zurecht finden, kannst du die gruppierten Gegenstände zusätzlich in Körbchen stellen und diese etikettieren. Ich habe das z. B. dort gemacht wo ich befürchtet habe, dass dort sonst schnell Chaos ausbricht: In meiner Abstellkammer. Dort stehen verschiedene Putzmittel und Alltagshelfer und ich nutze diesen Raum nicht alleine. So weiß aber jeder, wo die entsprechenden Dinge hin gehören, nachdem man sie benutzt hat.

6. Flächen freihalten

Mit diesem und dem vorherigen Tipp hat sich bei mir vieles verändert. Ich habe vorher Tische, Stühle und Fensterbänke genutzt, um dort meine Sachen abzulegen. Dafür eignen sie sich ja auch gut, sie können dort ja auch nicht weg. Da du sie aber immer wieder voll stellst, ziehen sie nur noch mehr Chaos an.

Ich will dir ein ganz bekanntes Beispiel nennen, das auch mich viele Jahre begleitet hat: Der Stuhl. Bei mir stand er im Schlafzimmer, hatte aber nicht die Funktion, dass sich jemand dort drauf setzen konnte. Seinen Dienst erwies er, indem wir Kleidungsstücke auf ihm ablegten. Nach dem Umzug habe ich den Stuhl verbannt. So sind wir gezwungen, die Kleidungsstücke an einen anderen Ort zu räumen, weil die überflüssige Ablagefläche verschwunden ist. Wenn du auch so einen Stuhl hast, solltest du dich so schnell wie möglich von ihm trennen. Es wird dir besser damit gehen. Denn Platz den du hast, stellst du natürlich voll, er ist ja da. Das wirkt aber überhaupt nicht ordentlich. Versuch daher Flächen freizuhalten. Wenn du dazu noch Tipp Nummer 4 konsequent beherzigst, wird dir das Aufräumen richtig leicht fallen. da du nicht mehr viel Zeit dafür investieren musst.

7. Putzen nicht vergessen

Och nö, hat sie wirklich Putzen geschrieben?

Oh no! via GIPHY

Ja, hat sie. Glaub mir, Putzen ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber ich mag Ordnung und ich mag Effizienz. Wenn du sowieso die Dinge an ihren Platz räumst und siehst, dass dieser Platz schmutzig ist, warum sollst du das Teil dann erst dort abstellen, nur um die Stelle später zu säubern. Macht keinen Sinn oder? Deswegen solltest du Putzen als festen Bestandteil deiner Ordnung integrieren. So sparst du dir auf Dauer viel Zeit, wenn du die Sachen nicht mehrfach anfassen musst. Wenn du das nächste Mal also beispielsweise ein Regal neu ordnen möchtest, staub es doch ab, nachdem du es leer geräumt hast. Es sind die kleinen Handgriffe, die sich letztendlich summieren.

8. Leg dir eine Aufräum-Morgenroutine zu

Hier lautet das Zauberwort wieder „Routine“. Wenn du dir eine feste Aufräum-Morgenroutine zulegst, werden sich die To Do’s, die du im Haushalt zu erledigen hast, nicht anhäufen können. Du könntest morgens z. B. das Waschbecken putzen oder den Esstisch abwischen. Dass Morgenroutinen uns helfen können besser in den Tag zu starten, ist erwiesen. Deswegen ist es sinnvoll, wenn du am Morgen schon eine kleine Aufgabe erledigst. Die muss auch überhaupt nicht lange dauern. Du weißt dann aber, dass du sie erledigt hast und mental abhaken kannst. Ich bin auch immer ein kleines bisschen stolz, wenn ich morgens die Betten gemacht und das Badezimmer aufgeräumt habe.

9. Etabliere eine kleine Abendroutine

Was morgens gut ist, kann am Abend nicht schlecht sein. So kannst du dir überlegen, ob du neben deiner kleinen Morgen- auch eine Abendroutine etablieren möchtest. Auch hier gilt wieder, dass es keine aufwändigen Aufgaben sein müssen. Du kannst beispielsweise jeden Abend zwei Minuten lang die Küche aufräumen. Du wirst dich wundern, was du in der Zeit alles schaffst und kannst mit einem guten Gefühl ins Bett gehen und freust dich am nächsten Morgen, dass diese Sache schon erledigt hast. Ganz nach dem Motto: „Was du Abends kannst besorgen das verschiebe nicht auf den Morgen.“

10. Formuliere ein Ordnungs-Ziel

Das ist ein Tipp, der dir vielleicht erstmal komisch vorkommt. Du sollst dir ein Ordnungs-Ziel ausdenken und aufschreiben? Ja! Weil du dich dann selbst in die Pflicht nimmst. Du kannst das natürlich so konkret ausformulieren wie du möchtest. Der Sinn dahinter ist, dass du dir vor Augen hältst, warum du Ordnung halten möchtest. Wenn du dieses Ziel formuliert, aufgeschrieben und den Zettel unterschrieben hast, gehst du einen kleinen Vertrag mit dir selbst ein. Ist natürlich auch kein Muss, mir gibt es allerdings den nötigen Tritt in den Hintern, wenn mein innerer Schweinehund dann doch mal wieder mit mir ausdiskutieren möchte, dass die Wäsche jetzt noch nicht zusammengelegt werden muss.

Du kannst mein persönliches Aufräum-Ziel gerne als Inspiration für dein eigenes Ziel nehmen: „Mein Haus soll jederzeit so toll aufgeräumt aussehen, dass ich jederzeit Besuch empfangen kann.“

11. Starte mit einer Mini-Gewohnheit

Wenn dir eine Morgen- und Abendroutine für den Anfang zu viel sind, kannst du auch mit einer Mini-Gewohnheit starten. Ich habe damit angefangen, dass ich jeden Abend die Kuscheldecken im Wohnzimmer ordentlich zusammengefaltet und auf das Sofa gelegt habe. Irgendwann werden dir diese Handgriffe in Fleisch und Blut übergehen und du kannst eine neue Mini-Gewohnheit hinzufügen, wenn du das möchtest.

12. Alles sofort aufräumen

Auch wenn es dir vielleicht schwer fällt, beherzige für ein ordentliches, aufgeräumtes Zuhause folgenden Tipp: Räum alles sofort weg. Wenn du zur Arbeit fährst, stell vorher deinen Kaffeebecher oder nach dem Abendessen die dreckigen Teller in die Spülmaschine. Oder du reinigst den Herd nachdem du gekocht, spätestens nachdem du gegessen hast. Denn, Hand aufs Herz, die Ausrede „Das mache ich später“ haben wir alle schon gebracht. Sie bringt uns aber nichts außer Stress und Unzufriedenheit, wenn wir es später noch erledigen müssen. Jemand anders wird es sicher nicht tun. Wenn doch, herzlichen Glückwunsch zu deinen kleinen Heinzelmännchen, bei mir haben sie sich aber noch nie blicken lassen. Das sofortige Wegräumen ist zwar im ersten Moment nervig, dauert aber nur halb so lange, als wenn du alle Hinterlassenschaften auf einmal wegräumen musst.

Du kannst diese Gewohnheit z.B. auch auf deine Post übertragen. Wenn es z. B. eine Rechnung ist die du noch begleichen musst, leg sie an den festen Platz, den du hierfür festgelegt hast, damit du es nicht vergisst. Idealerweise erledigst du das natürlich sofort und heftest die Rechnung ab oder entsorgst sie im Papierkorb. Aber ein Schritt nach dem anderen. Je weniger Dinge herumliegen, desto wohler wirst du dich fühlen.

13. Schreibe eine To-Do Liste

Wenn du es, warum auch immer und der Grund ist hierbei vollkommen egal, doch nicht geschafft haben solltest, einige To-Do‘s im täglichen Geschehen zu erledigen, bringe ich die gute alte To-Do Liste für dich ins Spiel. Mit ihr verlierst du zu keinem Zeitpunkt den Überblick. Schreib am besten die Aufgabe und das dazugehörige Zimmer auf einen Zettel und priorisiere die Räume. Sinnvoll ist es, mit einem Raum anzufangen, bei dem du schnell Resultate sehen kannst, denn damit motivierst du dich selbst. Wenn du deine Kleidung vom Bett in den Schrank oder die Wäsche geräumt hast, sieht doch alles schon fast wieder picobello aus.

14. Stoppe die Zeit

Was dich auch motivieren kann, ist, wenn du dir einen Timer stellst. Du wirst sehen, wie schnell du eigentlich voran kommst. Wenn du z. B. eine feste Zeit zur Verfügung hast, in der du den Haushalt machst, teil dir diese auf die verschiedenen Räume auf, z. B. 10 Minuten für das Wohnzimmer, 10 Minuten für die Küche, 10 Minuten für das Bad etc.. So vergeht die Zeit wie im Flug und du schaffst mehr, als du denkst.

15. Investiere täglich 15 Minuten

Wenn du ein Fan der To-Do Liste bist, habe ich hier noch einen darauf aufbauenden Tipp für dich. Du kannst alle To-Do‘s, die in einer Woche erledigt werden müssen, auf eine Liste schreiben und diese jeden Tag für 15 Minuten abarbeiten. So zerlegst du die große Liste in kleine, leicht zu bewältigende Aufgaben und stehst nicht am Ende Woche vor einem Berg von Aufgaben dem du mit großem Zeitaufwand Herr/Frau werden musst. Du hast am Wochenende ja schließlich besseres zu tun, als drinnen zu sitzen und zu schuften. Außerdem ist unser innerer Schweinehund (ja, hier ist er wieder) leichter zu überreden, wenn es sich nur um 15 Minuten statt um 2 Stunden Arbeit handelt.

Diese 15 Minuten kannst du natürlich um zusätzliche Spielregeln erweitern, wenn du das möchtest und dir diese helfen. Du könntest z.B. festlegen, dass du frisch gewaschene Kleidung gleich nachdem sie getrocknet ist, in den Kleiderschrank räumst. Du weißt wahrscheinlich selbst, was sonst im Laufe der Woche passiert. Auf eine Ladung Wäsche folgt die nächste und darauf wieder die nächste und schon hast du deinen gefürchteten Wäscheberg. Oder du nutzt deine täglichen 15 Minuten Aufräumzeit hierfür, ganz wie es für dich am praktischsten ist und wie viel Zeit du zur Verfügung hast.

16. Hoch und runter schauen

Wieso soll ich denn nach oben und nach unten gucken? Ich weiß, das klingt banal, ist aber super effektiv. Denn nur so kannst du Spinnweben und Wollmäuse ausmachen, da sie sich eben nicht auf Augenhöhe befinden. Wenn die Decke und der Boden deiner Wohnung sauber sind, wirkt auch gleich der ganze Raum ordentlicher, da eben nichts herumliegt oder -hängt.

17. Zu zweit geht alles leichter

Bei so vielen Dingen holen wir uns Hilfe. Warum dann nicht auch beim aufräumen? Zu zweit geht alles leichter und vor allem schneller. Vielleicht kannst du deine*n Partner*in, deine Kinder oder Freund*innen bitten dir zu helfen und ihr macht einen kleinen Wettkampf daraus. Oder ihr nutzt die gemeinsame Aufräumzeit dazu, euch miteinander auszutauschen. Beim Quatschen vergeht die Zeit nämlich wie im Flug.

18. Nicht nur ordnen sondern auch aussortieren

Wir haben schon festgehalten, dass Dinge ihren festen Platz brauchen, wohin du sie zurück räumen kannst. Manchmal hat man aber einfach zu viele Sachen, die den Dingen Platz wegnehmen, die du wirklich nutzt. Daher rate ich dir, nicht nur Ordnung zu schaffen, sondern auch regelmäßig auszumisten. Damit erleichterst du dir wiederum das Ordnung halten. Ich sortiere meistens zweimal im Jahr aus und nutze diese Gelegenheit dann auch gleich dazu, die Stellen zu putzen, die ich sonst nicht jeden Tag sehe, wie z. B. Schubladen.

19. Belohne Dich

Vergiss auf keinen Fall dich zu belohnen. Auch das klingt banal, tut dir aber nach getaner Arbeit besonders gut. Du sollst dich ja nicht den ganzen Tag nur auspowern, sondern auch Momente zum auftanken sammeln. In deinem sauberen und aufgeräumten Zuhause fällt es dir noch viel leichter dich z. B. bei einer Tasse Tee, deinem Lieblingsessen oder einem schönen Film zu entspannen. Auf jeden Fall sollte es etwas sein, dass dich glücklich macht und worauf du dich schon während der Arbeit freuen kannst.

Hast du noch andere Tipps für ein ordentliches Zuhause? Teile sie gerne in den Kommentaren oder auf Instagram mit mir.

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2 Kommentare

  1. Paps says:

    Mein Kommentar zu Deinen Aufräumtipps: echt cool!!!
    Das bin super Tipps und es kann einen nur der innere Schweinehund daran hindern, ein unaufgeräumtes Zuhause zu haben. Klasse 👍 😉

    1. Dankeschön 😉 Auch wenn ich vermute,dass du „aufgeräumtes“ Zuhause meinst 😉

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